Herkunft und Ausbildung
Elisabeth Kaiser wurde am 4. März 1987 in Gera geboren. Sie studierte Staatswissenschaften an der Universität Erfurt und Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Potsdam.
Vor ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag arbeitete sie als Juniorberaterin, Büroleiterin der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung und Pressesprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag.
Beruflicher Werdegang
Kaiser erwarb 2008 den Bachelorabschluss in Staatswissenschaften an der Universität Erfurt und schloss 2012 ein Masterstudium der Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Potsdam ab.
Von 2012 bis 2013 war sie als Juniorberaterin bei der Partake GmbH tätig. Anschließend leitete sie bis 2014 das Büro der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung. Von 2014 bis 2017 war sie Pressesprecherin der SPD-Landtagsfraktion im Thüringer Landtag.
Politischer Werdegang
Elisabeth Kaiser gehört seit 2017 dem Deutschen Bundestag an. Sie ist Mitglied der SPD und vertritt den Wahlkreis 193 Gera – Greiz – Altenburger Land.
In der SPD ist sie seit 2012 Mitglied und seit 2018 Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Gera. Im Bundestag war sie von 2021 bis 2023 stellvertretende innenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2023 bis 2025 war sie Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
Ämter und Aufgaben im Parlament
Kaiser ist Sprecherin der SPD-Landesgruppe Thüringen im Deutschen Bundestag und stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Ost. Sie arbeitet unter anderem im Ausschuss für Inneres und Heimat sowie im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen.
Seit Mai 2025 ist sie Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland.
Politische Schwerpunkte
Elisabeth Kaiser befasst sich mit Innenpolitik, politischer Bildung, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen.
Sie setzt sich nach eigenen Angaben für die Interessen Ostthüringens und für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ostdeutschland ein.