Herkunft und Ausbildung
Herbert Reul studierte von 1972 bis 1979 Sozial- und Erziehungswissenschaften an der Universität zu Köln und legte die erste Staatsprüfung ab. 1981 folgte die zweite Staatsprüfung.
Er wurde am 31. August 1952 in Langenfeld geboren. Nach dem Referendariat arbeitete er als Studienrat am Städtischen Gymnasium in Wermelskirchen.
Beruflicher Werdegang
Vor seinem erneuten Einzug in den Landtag war Reul als Studienrat tätig. Von 2004 bis 2017 gehörte er dem Europäischen Parlament an.
Dort war er unter anderem Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie sowie Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament.
Politischer Werdegang
Reul ist seit 1971 Mitglied der CDU. Von 1975 bis 1992 gehörte er dem Rat der Stadt Leichlingen an; von 1991 bis 2003 war er Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen.
Dem Landtag Nordrhein-Westfalen gehörte er zunächst von 1985 bis 2004 und erneut seit 2022 an. Seit dem 30. Juni 2017 ist er Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ämter und Aufgaben
Im Landtag Nordrhein-Westfalen vertritt Reul den Wahlkreis 22 – Rheinisch-Bergischer Kreis II und gehört der CDU-Landtagsfraktion an. In seiner ersten Landtagszeit war er von 1985 bis 1991 schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.
Zu seinen weiteren parteipolitischen Funktionen zählen der Vorsitz im Bezirksverband der CDU Bergisches Land und der Kreisvorsitz der CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis, den er von 1990 bis 2007 innehatte.
Politische Schwerpunkte
Reul befasst sich mit den Aufgaben des Innenministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören insbesondere innere Verwaltung, Polizei, öffentliche Sicherheit und Gefahrenabwehr.
In seiner früheren parlamentarischen Arbeit befasste er sich außerdem mit Schulpolitik sowie im Europäischen Parlament mit Industrie, Forschung und Energie.