Herkunft und Ausbildung
Ilse Aigner wurde am 7. Dezember 1964 in Feldkirchen-Westerham geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Radio- und Fernsehtechnikerin und erwarb anschließend den Abschluss als staatlich geprüfte Elektrotechnikerin.
Von 1990 bis 1994 arbeitete sie in der Entwicklung von Systemelektrik für Hubschrauber bei Eurocopter.
Beruflicher Werdegang
Aigner war von 1985 bis 1988 im elterlichen Elektro-Handwerksbetrieb tätig. Anschließend arbeitete sie bis 1994 in der Entwicklung von Systemelektrik für Hubschrauber.
Vor ihrem erneuten Einzug in den Bayerischen Landtag war sie von 1998 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2008 bis 2013 amtierte sie als Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Politischer Werdegang
Aigner gehört seit 1985 der CSU an. Von 1990 bis 1998 war sie Mitglied des Gemeinderats von Feldkirchen-Westerham und von 1990 bis 1999 Mitglied des Kreistags Rosenheim.
Dem Bayerischen Landtag gehörte sie bereits von 1994 bis 1998 an. Seit dem 7. Oktober 2013 ist sie erneut Mitglied des Bayerischen Landtags.
Ämter und Aufgaben im Parlament
Seit November 2018 ist Aigner Präsidentin des Bayerischen Landtags. In dieser Funktion leitet sie die Sitzungen der Vollversammlung und repräsentiert das Parlament.
Von 2013 bis 2018 war sie stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin sowie Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Im Jahr 2018 war sie außerdem Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr.
Politische Schwerpunkte
Aigner befasst sich in ihrer parlamentarischen Arbeit mit der Leitung und Repräsentation des Bayerischen Landtags. Zu den Aufgaben des Präsidiums gehören außerdem die Dienstaufsicht über das Landtagsamt, das Hausrecht im Parlament und die Vertretung des Landtags in Rechtsgeschäften.
In früheren politischen Ämtern arbeitete sie unter anderem zu den Themen Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Wirtschaft, Medien, Energie, Wohnen, Bau und Verkehr.