Das öffentliche Interesse an Johann Wadephul ist binnen 24 Stunden sprunghaft gestiegen: 67 Presse-Erwähnungen stehen 4 am Vortag gegenüber. Zwei Beiträge führten ihn bereits in der Schlagzeile, 21 Berichte waren eigenständige Geschichten; die Suchanfragen wurden dabei unter anderem über Wikipedia-Seitenaufrufe erfasst.

Wahrscheinlicher Auslöser sind mehrere außenpolitische Vorgänge mit Russland: Wadephul kündigte in Berlin nach neuen Angriffen auf Zivilisten schärfere Sanktionen an und forderte nach dem Todesfall in einem Pest-Forschungsinstitut in Irkutsk Transparenz von Moskau. Die Berichterstattung griff außerdem seine verschärfte Tonlage gegenüber Wladimir Putin sowie mögliche Reisebeschränkungen auf.
Bemerkenswert ist der Sprung von 4 auf 67 Erwähnungen: Wadephul wurde damit in einem Tag rund 17-fach so häufig in der Presse aufgegriffen wie zuvor. Die Aufmerksamkeit bündelte sich auf seine Reaktionen zu Krieg, Sanktionen und dem Pest-Verdacht in Russland.