Das öffentliche Interesse an Bärbel Bas ist binnen eines Tages sprunghaft gestiegen: In den vergangenen 24 Stunden wurde sie 1.444-mal in der Presse erwähnt, nach 51 Erwähnungen im Zeitraum davor. 580 dieser Nennungen standen in Schlagzeilen, 532 entfielen auf unabhängige Geschichten.

Wahrscheinlicher Auslöser ist ihr am 12. Oktober erklärter sofortiger Rücktritt als SPD-Co-Chefin und Bundesarbeitsministerin. Bas begründete ihn mit dem Tod ihrer Stieftochter und öffentlichen Angriffen; zugleich wurde bekannt, dass Alexander Schweitzer ihr im Arbeitsministerium nachfolgen soll.
Bemerkenswert ist, dass damit in einem Tag rund 28-mal so viele Presse-Erwähnungen zusammenkamen wie zuvor. Das Interesse lässt sich hier über Suchanfragen und die Nutzung ihrer Politiker.de-Seite einordnen; die außergewöhnliche Aufmerksamkeit konzentrierte sich jedoch vor allem auf den Rücktritt und die unmittelbar folgende Nachfolgeentscheidung.