Das öffentliche Interesse an Tim Klüssendorf ist deutlich gestiegen. Am jüngsten Tag entfielen rund 3.600 Suchanfragen auf den SPD-Politiker – etwa siebenmal so viele wie gewöhnlich. Das Interesse wird dabei einmalig anhand der Aufrufe seiner Wikipedia-Seite eingeordnet.

Wahrscheinlicher Auslöser war sein Auftritt bei „Maischberger“ am 14. Oktober mit Unionsfraktionschef Thorsten Frei. In der Sendung ging es um die Zukunft der Koalition und die Rentenreform; besonders kontrovers wurde die geplante Ministerpräsidentenwahl in Sachsen-Anhalt, bei der Klüssendorf einen demokratischen Gegenkandidaten forderte. Über den Auftritt und die Debatte berichteten innerhalb von 24 Stunden 41 Beiträge.
Bemerkenswert ist die Kombination aus breitem Interesse und aktueller politischer Brisanz: Deutschlandweit lag Klüssendorf beim Interesse auf Rang 9. Der TV-Auftritt machte ihn damit kurzfristig zu einem der meistgesuchten deutschen Politiker.