Das öffentliche Interesse an Andreas Keith ist deutlich gestiegen. Am jüngsten Tag wurden 3.683 Suchanfragen zu dem nordrhein-westfälischen AfD-Politiker registriert; damit lag er in Deutschland auf Rang 1.
Wahrscheinlicher Auslöser ist die Verbreitung einer mutmaßlich gefälschten, Keith zugeschriebenen E-Mail mit Holocaust-leugnendem Inhalt. Die Nachricht wurde im Landtag von Baden-Württemberg durch den CDU-Abgeordneten Bastian Schneider verlesen; Keith bestreitet die Urheberschaft und kündigte rechtliche Schritte an. Die Berichterstattung der vergangenen 24 Stunden nennt außerdem die Strafanzeige im Zusammenhang mit der Verbreitung der E-Mail.
Bemerkenswert ist die Dimension des Anstiegs: Das Interesse lag rund 18-mal so hoch wie im eigenen üblichen Niveau. Zugleich erschienen innerhalb von 24 Stunden 5 Presseberichte über Keith; das zeigt, wie schnell eine umstrittene Nachricht aus dem Netz in die parlamentarische und politische Debatte gelangte.